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die fittermacher
Dranbleiben
Wissen · Stefan Trost
Training · Kopf · Gewohnheit · schlechte Tage

Dranbleiben: Wie Du trainierst, wenn der Kopf nicht will

Verlass Dich nicht auf Lust: Plane die schlechten Tage vorher, mach sie klein – und geh trotzdem – außer Du bist krank, verkatert oder seit Wochen down.

Dranbleiben scheitert selten am Wissen, sondern an Tagen, an denen Du müde, gestresst oder einfach schlecht drauf bist – an dem, was viele den inneren Schweinehund nennen. Dass ein Vorsatz allein oft nicht trägt, ist belegt: Knapp die Hälfte derer, die sich regelmäßige Bewegung vornehmen, setzt es nicht um.1 Und vor dem Training liegen viele mit ihrem Gefühl daneben: In Studien lag die vorhergesagte Freude unter der erlebten – nach Deutung der Forscher, weil der Kopf vor allem an den zähen Anfang denkt.2

Die gute Nachricht: Ein grauer Tag ist meist kein Grund abzusagen. Nach einer kurzen Nacht litt die Kraft in Studien im Mittel nur wenig.3 Und eine einzelne ausgelassene Gelegenheit warf den Aufbau einer Gewohnheit in einer Studie nicht zurück – wer aber ständig ausließ, baute keine auf.4 Fieber, Infektbeschwerden unterhalb des Halses wie Husten auf der Brust oder Gliederschmerzen und eine Stimmung, die seit Wochen unten ist, sind etwas anderes: Dann ist Pause oder Hilfe richtig (Kapitel 06).5, 6

46 %
derer, die sich regelmäßige Bewegung vornahmen, setzten es nicht um – Auswertung von zehn Studien1
knapp 3 %
weniger Kraft nach höchstens sechs Stunden Schlaf – im Mittel vieler Studien3
279
Erwachsene in vier Studien: Die vorhergesagte Freude am Training lag unter der erlebten2

Dranbleiben an schlechten Tagen in Fragen und Antworten

Auf einen Blick · Einordnung von Personal Trainer Stefan Trost

Acht Fragen, kurz beantwortet

Wenn Du wenig Zeit hast, reicht dieser Kasten. Alles Weitere steht darunter.

„Wie überwinde ich den inneren Schweinehund, wenn ich keine Lust habe?“
Nicht mit mehr Lust, sondern mit einem Plan. Leg vorher fest, wann und wo Du trainierst und was Du tust, wenn etwas dazwischenkommt. In Studien half so ein Plan vor allem dort, wo er später ein- oder zweimal aufgefrischt wurde.7 An schlechten Tagen machst Du die Einheit klein statt null (Kapitel 02).
„Warum gehe ich nicht, obwohl ich es mir fest vorgenommen habe?“
Weil ein Vorsatz allein selten reicht. Knapp die Hälfte derer, die sich regelmäßige Bewegung vornehmen, setzt es nicht um.1 Das ist kein Charakterfehler, sondern weit verbreitet (Kapitel 03).
„Ist meine Willenskraft nach einem harten Arbeitstag einfach aufgebraucht?“
Dafür gibt es keinen guten Beleg. Die Idee, Willenskraft leere sich wie ein Akku, hielt in einer großen Nachprüfung eines Laborversuchs in 23 Laboren nicht.8 Müde bist Du trotzdem – das heißt aber nicht, dass nichts mehr geht.
„Lohnt sich Training nach einer schlechten Nacht?“
Meist ja, nur nicht für Bestleistungen. Nach höchstens sechs Stunden Schlaf lag die Leistung im Mittel rund 7,6 Prozent niedriger, die Kraft nur knapp 3 Prozent. Nach einer durchwachten oder zu früh beendeten Nacht gilt: Je länger Du vor dem Training schon wach bist, desto mehr leidet die Leistung.3 Mehr in Kapitel 05.
„Schlafe ich schlechter, wenn ich abends noch trainiere?“
In der Regel nicht. In einer Auswertung von 23 Studien verschlechterte Training am Abend den Schlaf nicht; nur sehr hartes Training, das höchstens eine Stunde vor dem Zubettgehen endet, kann das Einschlafen stören.9 Nach einer einzelnen Einheit schliefen Menschen im Mittel sogar etwas besser.10
„Darf ich mit einer Erkältung trainieren?“
Bei Schnupfen locker, bei Fieber nicht. Beschwerden nur oberhalb des Halses erlauben meist leichtes Training; Fieber, Gliederschmerzen oder Husten auf der Brust bedeuten Pause.5 Mehr dazu in Kapitel 06 und auf meiner Seite zu Erkältungen.
„Und wenn ich verkatert bin?“
Heute nicht hart. Am Morgen nach Alkohol hielten in einer kleinen Studie Kraft und Sprungkraft, eine kurze, sehr harte Belastung auf dem Rad von rund drei Minuten hielten die Teilnehmer aber kürzer durch.11 Wanderer mit Kater fühlten sich hinterher erschöpfter.12 Meine Einschätzung: Pause oder ein Spaziergang – das harte Training gibt es morgen.
„Ich bin seit Wochen nur noch down – soll ich mich zum Training zwingen?“
Nein – hol Dir zuerst Hilfe. Hält eine gedrückte Stimmung oder fehlende Freude fast jeden Tag zwei Wochen oder länger an, kann das ein Zeichen einer Depression sein.6 Sprich mit Deinem Arzt. Meine Einordnung: Bewegung kann helfen, ersetzt den Weg dorthin aber nicht (Kapitel 01 und 06).
01Gilt das für Dich?

Für wen diese Seite gemacht ist – und wann sie nicht reicht

Die Seite ist für Dich, wenn Du trainierst oder trainieren willst und an manchen Tagen einfach nicht hochkommst. Lies die Karten, die auf Dich passen. Wo ich etwas einordne, statt eine Quelle wiederzugeben, steht „Mein Rat“ oder „meine Einschätzung“ dabei.

Du hast angefangen und hängst durch

Das ist normal – plane die Durchhänger ein

Zwischen Vorsatz und Tat klafft bei vielen eine Lücke.1 Bis eine neue Gewohnheit stand, dauerte es in einer Studie je nach Mensch geschätzt zwischen 18 und 254 Tagen – die längeren Zeiten sind aus dem Verlauf hochgerechnet.4 Mein Rat: Rechne mit Monaten, nicht mit Wochen, und plane die schlechten Tage von Anfang an mit ein.

Du hast viel Stress und einen vollen Kalender

Kürzer ist besser als gar nicht

Plane Training wie einen Termin: Tag, Uhrzeit, Ort – und was Du tust, wenn etwas dazwischenkommt.7 Wird es eng, gilt die Mindestversion aus Kapitel 02. Mein Rat: Streich die Einheit nicht, kürze sie. Das ist meine Einschätzung, keine Studienregel.

Du hast schlecht geschlafen

Training geht – Bestleistung eher nicht

Nach einer kurzen Nacht litt die Leistung im Mittel, die Kraft aber nur wenig.3 Mein Rat: Trainier, nimm etwas Gewicht raus und spar Dir den Rekordversuch.

Du bist verkatert

Heute nicht hart

Kraft hielt in einer kleinen Studie am Morgen danach, eine kurze, sehr harte Belastung auf dem Rad nicht.11 Erschöpfter fühlten sich Menschen mit Kater allemal.12 Meine Einschätzung: Lass das Training aus oder geh spazieren.

Wenn es Dir seit Wochen schlecht geht

Hol Dir Hilfe

Das ist kein Schweinehund und kein Trainingsproblem. Gedrückte Stimmung oder fehlende Freude, die fast jeden Tag zwei Wochen und länger anhält, kann ein Zeichen einer Depression sein – und dafür gibt es wirksame Behandlungen.6 Sprich mit Deinem Arzt oder einem Psychotherapeuten. Wenn Du sofort jemanden zum Reden brauchst: Die TelefonSeelsorge ist kostenfrei und Tag und Nacht erreichbar unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123.13 Wenn Du in akuter Gefahr bist, Dir etwas anzutun, ruf den Notruf 112 an.6

Medizinische Vorgeschichte

Erst die Freigabe

Bei Erkrankungen von Herz, Kreislauf, Gelenken oder Stoffwechsel klärst Du vorher mit Deinem Arzt, wie hart Du trainieren darfst.

Nicht Thema dieser Seite Wie Du nach einer langen Pause oder zum Jahresanfang neu einsteigst, wie Du eine Trainingsgewohnheit gezielt aufbaust, und wie Du eine Erkältung auskurierst, steht auf eigenen Seiten. Diese Seite erklärt, wie Du an einzelnen schlechten Tagen trotzdem trainierst – und woran Du erkennst, wann Pause die bessere Wahl ist.
02So machst Du es

So machst Du es: der Wetterbericht für Deinen Kopf

Wenn Du nur ein Kapitel liest, dann dieses. Frag Dich vor dem Absagen nicht, ob Du Lust hast, sondern wie Dein Wetter im Kopf ist – und richte das Training danach. Die Einteilung in fünf Wetterlagen ist meine; was dahintersteht, steht in den Kapiteln 03 bis 06.

Sonne

Du hast Lust.

Trainier wie geplant.

Bewölkt

Müde, gestresst, die Nacht war kurz.

Trainier – etwas leichter.

Weniger Gewicht oder weniger Sätze, kein Rekordversuch.3

Regen

Null Bock, tausend Ausreden.

Mindestversion – aber hingehen.

Zehn Minuten: kurz aufwärmen und eine Übung. Vorher unterschätzt der Kopf oft, wie gut es sich anfühlt.2

Sturm

Fieber, Husten auf der Brust, Gliederschmerzen, Kater.

Pause, ohne schlechtes Gewissen.

Bei Kater höchstens ein Spaziergang.5, 11

Dauerregen

Seit Wochen gedrückt, nichts macht Freude.

Rede mit Deinem Arzt, nicht mit dem Schweinehund.

Hilfe und Nummern in Kapitel 01.6

Drei Fragen, bevor Du absagst Habe ich Fieber oder Infektbeschwerden unterhalb des Halses, etwa Husten auf der Brust? Bin ich verkatert? Geht das schon seit Wochen so? Dreimal Nein heißt: Geh hin, notfalls in der Mindestversion. Das ist meine Faustregel, keine Studienregel.
✓Leg vorher fest, wann, wo und was Du trainierst – und was Du tust, wenn etwas dazwischenkommt. Ein einmal gefasster Plan brachte in Studien allein keinen gesicherten Unterschied; ein kleiner Vorteil zeigte sich dort, wo er später ein- oder zweimal aufgefrischt wurde – ein Vergleich zwischen Studien, nicht ausgelost.7 Wie so ein Plan aussieht, steht in Kapitel 04.
✓Mach die Einheit klein, nicht null. Vorher unterschätzen Menschen im Mittel, wie viel Freude ihnen eine Einheit macht – nach Deutung der Forscher, weil sie an den zähen Anfang denken.2 Meine Mindestversion: zehn Minuten, kurz aufwärmen und eine Übung. Meine Einschätzung: Zehn Minuten zählen mehr als eine gestrichene Stunde – und oft wird mehr daraus, wenn der Anfang geschafft ist.
✓Denk an das Ende der Einheit, nicht an den Anfang. Wer sich die ganze Einheit vorstellte statt nur den Einstieg, erwartete mehr Freude und wollte eher wieder trainieren.2 Nach einer Einheit ging es Menschen im Mittel besser als vorher.14
✓Lass nicht zweimal hintereinander ausfallen. Einmal auslassen warf den Aufbau einer Gewohnheit in einer Studie nicht zurück; wer sehr unregelmäßig war, baute keine auf.4 Die Grenze bei zwei ist meine Faustregel.
✓Nach einer kurzen Nacht: lieber früher am Tag und lieber etwas leichter. Nach einer durchwachten oder zu früh beendeten Nacht gilt: Je länger Du vor dem Training wach bist, desto mehr leidet die Leistung.3
✕Nimm Unlust nicht als Krankmeldung. Fieber ist ein Grund für eine Pause, Unlust nicht – das Gefühl vor dem Training liegt oft daneben.2, 5
✕Trainier nicht mit Fieber oder Infektbeschwerden unterhalb des Halses. Ein akuter Infekt kann bei harter Belastung ernste Komplikationen begünstigen.5, 15
✕Trainier nicht hart mit Kater. Eine kurze, sehr harte Belastung litt am Morgen danach, und erschöpfter fühlt man sich ohnehin.11, 12
✕Zwing Dich nicht durch Wochen voller Tiefs. Dann ist zuerst der Arzt dran, nicht das Training (Kapitel 06).6
Wenn Du nur einen Absatz mitnimmst Lust ist kein Plan. Leg fest, wann Du trainierst, mach die Einheit an grauen Tagen klein statt null und lass nicht zweimal hintereinander ausfallen – das Letzte ist meine Faustregel.4, 7 Pause machst Du bei Fieber, Kater oder wenn es Dir seit Wochen schlecht geht – nicht, weil Du keine Lust hast.5, 6
03Warum der Kopf Nein sagt

Warum Du nicht gehst, obwohl Du willst

Der innere Schweinehund ist kein Tier und kein Charakterfehler. Hinter ihm stecken zwei gut beschriebene Muster: die Lücke zwischen Vorsatz und Tat und ein Fehler bei der Vorhersage, wie sich Training anfühlen wird.

Knapp die Hälfte setzt ihren Vorsatz nicht um

Eine Auswertung von zehn Studien hat Menschen gefragt, ob sie sich regelmäßige Bewegung im Umfang der Gesundheitsempfehlungen vornehmen – und später, ob sie es getan haben. Von denen mit Vorsatz setzte knapp die Hälfte ihn nicht um. Menschen ohne Vorsatz, die sich trotzdem bewegten, gab es dagegen kaum.1 Die Lücke entsteht also nicht bei denen, die nicht wollen, sondern bei denen, die wollen. Der Haken: Wie viel sie sich bewegten, haben die Teilnehmer selbst angegeben.

Vorher siehst Du nur den Anfang

In vier Studien sollten Erwachsene vorher sagen, wie viel Freude ihnen eine Trainingseinheit machen würde, oder hinterher berichten, wie es war. Die vorhergesagte Freude lag im Mittel unter der erlebten – beim Yoga und Pilates genauso wie beim Ausdauer- und Krafttraining, in der Gruppe wie allein.2 Die Forscher erklären das so: Der Kopf gewichtet den Anfang einer Einheit zu stark, und der ist meist der unangenehmste Teil. Sollten sich die Teilnehmer die ganze Einheit vorstellen, erwarteten sie mehr Freude und wollten eher wieder trainieren.2 Ob sie danach auch öfter trainierten, wurde nicht gemessen.

Hinterher sieht es tatsächlich oft besser aus: Eine große Auswertung – Fachleute sagen Meta-Analyse – hat 103 Studien zusammengefasst. Nach einer einzelnen Einheit stieg die Stimmung im Mittel, Angst und gedrückte Gefühle nahmen ab, gemessen bis eine halbe Stunde danach.14 Verglichen wurde vorher mit nachher, ohne eine Gruppe, die nicht trainierte; die Ergebnisse gingen weit auseinander. Viele sagen nach so einem Tag sinngemäß: „Gut, dass ich nicht abgesagt habe.“ Das ist meine Erfahrung, keine Studie – aber es passt zu dem, was die Forschung über die Vorhersage zeigt.

Willenskraft ist kein Akku

Lange galt: Willenskraft verbraucht sich wie ein Akku, und nach einem harten Tag ist er leer. In einer großen, vorab festgelegten Nachprüfung in 23 Laboren mit über 2.100 Teilnehmern war davon kaum etwas zu sehen.8 Dass Du nach einem langen Tag müde bist, bestreitet niemand. Meine Einordnung: „Ich habe heute keine Kraft mehr“ ist eher ein Gefühl als ein leerer Tank – und Gefühle vor dem Training liegen, wie oben gezeigt, oft daneben.

Ein Bild aus dem Alltag Bei Regen gehst Du trotzdem zur Arbeit – mit Schirm. Auf Sonne wartet dafür niemand. Beim Training ist es dasselbe: Das Wetter im Kopf sagt Dir, welchen Schirm Du brauchst, nicht, ob Du gehst. Nur bei Sturm bleibst Du zu Hause.
04Der Plan

Der Plan für schlechte Tage: Wenn-dann statt Lust

Ein Vorsatz sagt, was Du willst. Ein Plan sagt, wann, wo und was Du tust – und was, wenn etwas dazwischenkommt. Fachleute nennen solche Pläne Umsetzungsabsichten, im Englischen implementation intentions; ich sage Wenn-dann-Plan.

Was die Studien zeigen – und was nicht

Eine Auswertung von 13 ausgelosten Studien – das Los entschied, wer einen Plan machte und wer nicht – hat geprüft, ob solche Pläne zu mehr Bewegung führen. Über die elf Studien, die sich gemeinsam auswerten ließen, war der Unterschied klein und nicht gesichert. Gesichert, aber immer noch klein war er in den Studien, in denen die Pläne später ein- oder zweimal aufgefrischt wurden: per Telefon, per Nachricht oder im Gespräch.7 Das ist allerdings ein Vergleich zwischen verschiedenen Studien – ob es am Auffrischen lag, hat niemand ausgelost. Bei vier Studien ohne gesicherten Unterschied fehlte nach Ansicht der Autoren ein Plan für Hindernisse.7 Der Haken: Alle Studien fragten die Bewegung per Fragebogen ab, und viele Teilnehmer hatten Vorerkrankungen wie Übergewicht, Herzerkrankungen oder Diabetes.

Für Dich heißt das: Ein Zettel, den Du einmal schreibst und vergisst, bringt wenig. Ein Plan, der Hindernisse mitdenkt und den Du regelmäßig anschaust, ist ein kleiner, aber echter Hebel.

So schreibst Du Deinen Plan

✓Wann und wo: „Montag und Donnerstag um 18 Uhr gehe ich nach der Arbeit direkt ins Studio.“
✓Die Mindestversion: „Wenn ich müde bin, dann mache ich zehn Minuten: kurz aufwärmen und eine Übung.“
✓Das Hindernis: „Wenn das Meeting länger dauert, dann gehe ich am nächsten Morgen um sieben.“
✓Das Auffrischen: Jeden Sonntag drauf schauen und anpassen, was nicht gepasst hat.7

Ein Termin, auf den jemand wartet

Einen Termin mit einem Menschen, der auf Dich wartet – ein Trainingspartner, ein Trainer, eine feste Gruppe –, sagt man schwerer ab als einen Termin mit sich selbst. Das ist meine Erfahrung, keine Studienregel; geprüft habe ich dazu keine Studie. Wenn Du allein trainierst, ersetzt der feste Eintrag im Kalender und die am Vorabend gepackte Sporttasche einen Teil davon.

05Kurze Nacht, Stress, Kater

Kurze Nacht, viel Stress, Kater: Was noch geht

Die meisten grauen Tage haben einen Grund. Für die kurze Nacht und den Kater gibt es Zahlen, für Stress kaum. Die zur kurzen Nacht sind freundlicher, als das Gefühl am Morgen behauptet.

Nach einer kurzen Nacht

Eine Auswertung von 69 Veröffentlichungen hat Leistung nach höchstens sechs Stunden Schlaf mit Leistung nach normalem Schlaf verglichen. Im Mittel lag sie rund 7,6 Prozent niedriger, die Kraft nur knapp 3 Prozent.3 Durchgängig zeigte sich der Verlust, wenn die Nacht ganz ausfiel oder zu früh endete; wer nur später ins Bett ging, verlor nichts Gesichertes. Nach durchwachter oder zu früh beendeter Nacht litt die Leistung umso mehr, je länger jemand vor dem Training schon wach war – um rund 0,4 Prozent pro Stunde.3 Morgens fiel der Verlust kleiner aus als nachmittags. Der Haken: Die Studien gingen sehr weit auseinander, und fast neun von zehn Teilnehmern waren Männer.

Mein Rat: Nach einer kurzen Nacht trainier, wenn es geht, früher am Tag, nimm etwas Gewicht raus und spar Dir den Rekordversuch. Krafttraining passt dann besser als ein Test, bei dem Du an Deine Grenze gehst.

Und die Nacht danach?

Nach einer einzelnen Einheit schliefen Menschen im Mittel etwas besser: etwas schneller ein, etwas länger, und vor allem lagen sie nachts weniger lange wach.10 Training am Abend schadete dem Schlaf in einer Auswertung von 23 Studien nicht; nur sehr hartes Training, das höchstens eine Stunde vor dem Zubettgehen endete, könnte das Einschlafen stören.9 Meine Einordnung: Wenn Du nach einer kurzen Nacht trainierst und in der nächsten besonders tief schläfst, gebührt das Lob nicht allein dem Training – der Körper holt nach einer kurzen Nacht ohnehin Schlaf nach.

Bei viel Stress

Eine Studie, die sagt, wie Du an einem Tag mit viel Stress im Beruf am besten trainierst, habe ich nicht gefunden. Was es gibt: Nach einer Einheit ging es Menschen im Mittel besser als vorher.14 Meine Einschätzung: Bei Stress trainier – aber mit Gewichten, die Du sicher bewegst, und ohne neue Übungen. Der Kopf ist an so einem Tag woanders, und saubere Technik braucht ihn.

Mit Kater

In einer kleinen Studie tranken zwölf Freizeitsportler am Abend eine festgelegte Menge Alkohol, ein anderes Mal Wasser. Am nächsten Morgen fand sich beim Springen und Ziehen kein Unterschied; eine kurze, sehr harte Belastung auf dem Rad von rund drei Minuten hielten sie aber rund 11 Prozent kürzer durch.11 Bei knapp 300 Wanderern auf einer langen Strecke auf Kreta brauchten die mit Kater nicht länger, fühlten sich hinterher aber erschöpfter.12 Oft heißt es, Training vertreibe einen Kater – gezeigt hat das keine Studie, die ich gefunden habe. Meine Einschätzung: Mit Kater lässt Du das Training aus oder gehst spazieren – Konzentration und Koordination sind an so einem Tag nicht da, wo sie für schwere Gewichte sein sollten.

06Wann Pause richtig ist

Wann Pause die richtige Wahl ist

Unlust ist kein Grund, krank sein schon. Zwei Grenzen gibt es, die kein Plan überstimmt: ein Infekt, der im ganzen Körper sitzt, und eine Stimmung, die seit Wochen unten ist. Den Kater zähle ich dazu, auch wenn er nur einen Tag dauert (Kapitel 05).

Erkältung: die Hals-Regel

In der Sportmedizin gibt es dafür eine Faustregel, die Hals-Regel: Beschwerden nur oberhalb des Halses – Schnupfen, verstopfte Nase, leichtes Halskratzen – erlauben meist leichtes, kürzeres Training. Fieber, Gliederschmerzen, große Erschöpfung, Husten auf der Brust oder Magen-Darm-Beschwerden bedeuten Pause.5 Geprüft ist die Regel nur in Teilen: In einer kleinen Studie wurden junge Freiwillige absichtlich mit einem Schnupfenvirus angesteckt; wer danach zehn Tage lang jeden zweiten Tag 40 Minuten trainierte, hatte nicht mehr und nicht länger Beschwerden als eine Gruppe ohne Training.16 Fieber dagegen verschlechtert die Wärmeregulation und senkt die Ausdauer, und ein akuter Infekt kann bei harter Belastung das Risiko ernster Komplikationen erhöhen.15 Mehr dazu auf meiner Seite zu Erkältungen.

Wenn es seit Wochen grau ist

Ein grauer Tag ist ein Tag. Gedrückte Stimmung, innere Leere oder fehlende Freude an Dingen, die Dir sonst Spaß machen, die den größten Teil des Tages, fast jeden Tag, zwei Wochen und länger anhalten, beschreibt die Weltgesundheitsorganisation als Zeichen einer Depression.6 Dann ist es kein Schweinehund, und der erste Weg führt zum Arzt, nicht ins Studio. Bewegung nennt die Weltgesundheitsorganisation als Selbsthilfe, schon ein kurzer Spaziergang zählt.6 Meine Einordnung: Die Behandlung ersetzen kann sie nicht. Hilfe und Nummern stehen in Kapitel 01.

Wichtig Pause ist kein Versagen. Wer mit Fieber pausiert oder sich bei gedrückter Stimmung Hilfe holt, bleibt dran – nur an der richtigen Stelle. Das ist meine Einordnung.
07Faktencheck

Was Du über Motivation und schlechte Tage hören wirst – und was davon stimmt

Rund um Lust, Willenskraft und schlechte Tage kursieren feste Überzeugungen – Du hörst sie im Studio, von Freunden, im Netz. Von diesen zehn Aussagen stimmt eine, drei stimmen halb, sechs stimmen so nicht. In dieser Liste heißt ✓ stimmt, ~ stimmt halb, ✕ stimmt so nicht. Wie sicher die Datenlage jeweils ist, steht in Kapitel 09.

~„Wenn Du keine Lust hast, sagt Dir Dein Körper, dass er Pause braucht.“ Stimmt halb. Fieber, Gliederschmerzen oder Husten auf der Brust sind echte Signale.5 Unlust allein ist eher eine Vorhersage – und vor dem Training unterschätzen Menschen im Mittel, wie viel Freude es ihnen macht.2
✕„Wer es wirklich will, geht auch hin.“ Stimmt so nicht. Von denen, die sich regelmäßige Bewegung vornahmen, setzte es in einer Auswertung von zehn Studien knapp die Hälfte nicht um.1 Wollen reicht selten; ein Plan hilft mehr (Kapitel 04).
✕„Nach einer schlechten Nacht bringt Training nichts.“ Stimmt so nicht. Die Leistung sank im Mittel um rund 7,6 Prozent, die Kraft um knapp 3.3 Weniger als sonst ist nicht nichts.
~„Der Anfang ist das Schlimmste.“ Stimmt halb. Gemessen ist, dass Menschen vorher unterschätzen, wie viel Freude ihnen eine Einheit macht. Dass es am unangenehmen Anfang liegt, ist die Deutung der Forscher, nicht eigens geprüft.2
✕„Einmal ausgelassen – und alles war umsonst.“ Stimmt so nicht. Eine einzelne verpasste Gelegenheit warf den Aufbau einer Gewohnheit in einer Studie nicht zurück; wer aber sehr unregelmäßig war, baute keine auf.4
✕„Nach einem harten Arbeitstag ist die Willenskraft aufgebraucht.“ Stimmt so nicht – jedenfalls nicht als leerer Akku: In einer großen Nachprüfung eines Laborversuchs in 23 Laboren war der Effekt kaum von null zu unterscheiden.8 Müde sein ist echt, leer sein ist nicht gezeigt.
✕„Wer abends trainiert, schläft schlecht.“ Stimmt so nicht. In einer Auswertung von 23 Studien verschlechterte Training am Abend den Schlaf nicht; nur sehr hartes Training, das höchstens eine Stunde vor dem Zubettgehen endete, könnte das Einschlafen stören.9
✓„Mit Fieber bleibst Du zu Hause.“ Stimmt – so raten Fachleute, auch wenn harte Daten dünn sind. Fieber verschlechtert die Wärmeregulation und senkt die Ausdauer, und ein akuter Infekt kann bei harter Belastung ernste Komplikationen begünstigen.15 Die Hals-Regel zieht hier die Grenze.5
✕„Einen Kater schwitzt Du im Training aus.“ Stimmt so nicht – gezeigt ist das nicht: Eine Studie, nach der Training einen Kater verkürzt, habe ich nicht gefunden. Wanderer mit Kater fühlten sich nach dem Weg erschöpfter als die ohne.12
~„Sport ist das beste Mittel gegen schlechte Laune.“ Stimmt halb. Nach einer Einheit ging es Menschen im Mittel besser.14 Dass es „das beste“ Mittel ist, zeigt das nicht – und bei gedrückter Stimmung über Wochen ist ärztliche Hilfe der erste Schritt.6
Kurz gesagt Die sechs Aussagen, die so nicht stimmen, machen Dir das Dranbleiben zu leicht oder zu schwer: Drei liefern eine Ausrede, nicht zu gehen, drei setzen Dich unter Druck, wo Gelassenheit oder Pause richtig wäre.
08Grenzen

Was diese Seite nicht leisten kann – und wo die Daten dünn sind

Zur Ehrlichkeit gehört beides: was ein Plan an schlechten Tagen leistet und was nicht.

✕Kein Mittel gegen Depression. Bei gedrückter Stimmung über Wochen ist der erste Schritt ärztliche Hilfe.6 Hilfe sofort: Kapitel 01.
✕Keine Garantie für jede Einheit. Die Stimmung stieg nach einer Einheit im Mittel; die Ergebnisse der einzelnen Studien gingen weit auseinander.14
✕Kein großer Hebel für sich allein. Wenn-dann-Pläne brachten auch aufgefrischt nur einen kleinen Unterschied.7
✕Keine Regel für Stress im Beruf. Dazu habe ich keine Studie gefunden, die eine Regel hergibt; was auf dieser Seite dazu steht, ist meine Einschätzung.
✕Keine Behandlung. Diese Seite erklärt, wie Du an schlechten Tagen trotzdem trainierst – sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine Therapie.

Wo die Daten dünn sind

Vieles zur Motivation beruht auf Fragebögen: Die Teilnehmer gaben selbst an, wie viel sie sich bewegten.1, 7 Die Studien zur Vorhersage der Freude sind klein und stammen von einem Team.2 In der Studie zur Gewohnheit ließ sich der Verlauf nur bei 39 Teilnehmern gut beschreiben, und sie lief zwölf Wochen; längere Zeiten sind hochgerechnet.4 Beim Kater stütze ich mich auf eine kleine Studie und eine Befragung.11, 12 Wo auf dieser Seite „meine Einschätzung“ steht, ist das genau so gemeint: Erfahrung, keine Studie.

Frauen

Die Schlafzahlen stammen vor allem von Männern

In den Studien zur kurzen Nacht waren fast neun von zehn Teilnehmern Männer.3 Wie gut die Zahlen auf Frauen passen, ist offen.

Medizinische Vorgeschichte

Im Mittel, nicht im Einzelfall

Die Studien auf dieser Seite zeigen, was im Mittel für eine Gruppe gilt. Mit einer Vorerkrankung zählt Dein eigener Fall – den klärst Du mit Deinem Arzt.

09Wie sicher

Wie sicher ist das alles?

Nicht jede Aussage auf dieser Seite steht gleich fest. Damit Du weißt, worauf Du Dich verlassen kannst, hier die Einordnung in Alltagssprache.

So lesen sich die Stufen: gut belegt – viele Studien oder eine große Auswertung, alle in dieselbe Richtung; belegt – gute Daten, aber mit Grenzen; erste Hinweise – wenige oder kleine Studien; uneinheitlich – Studien widersprechen sich oder der Effekt hängt an Bedingungen; nicht belegt – Studien fanden keinen Effekt, oder ich habe keine gefunden.

AussageEinordnung
Knapp die Hälfte setzt einen Vorsatz zur Bewegung nicht umbelegt – Auswertung von zehn Studien, Bewegung per Selbstauskunft
Vorher wird die Freude am Training unterschätzterste Hinweise – vier Studien eines Teams
Der Anfang einer Einheit ist der unangenehmste Teilerste Hinweise – Deutung der Forscher, nicht eigens gemessen
Nach einer Einheit geht es im Mittel besserbelegt – 103 Studien, aber ohne Gruppe, die nicht trainierte
Willenskraft leert sich wie ein Akkunicht belegt – große Nachprüfung in 23 Laboren fand kaum einen Effekt
Wenn-dann-Pläne bringen mehr Bewegunguneinheitlich – insgesamt kein gesicherter Unterschied, aufgefrischt ein kleiner
Einmal auslassen schadet dem Aufbau einer Gewohnheit nichterste Hinweise – eine Studie
Nach einer kurzen Nacht sinkt die Leistung, die Kraft wenigerbelegt – viele Studien, aber stark streuend und vor allem mit Männern
Training am Abend verschlechtert den Schlaf nichtbelegt – 23 Studien mit Gesunden; die Ausnahme bei sehr hartem Training beruht auf wenigen Daten
Mit Fieber nicht trainierenerste Hinweise – Rat von Fachleuten, wenig harte Daten; die Hals-Regel ist nur in Teilen geprüft
Am Morgen nach Alkohol leidet eine kurze, sehr harte Belastung, Kraft kaumerste Hinweise – eine Studie mit zwölf Teilnehmern, eine Befragung
Training vertreibt einen Katernicht belegt – keine Studie gefunden
Gedrückte Stimmung über zwei Wochen als Warnzeichenbelegt – Angabe der Weltgesundheitsorganisation

Sechs Zahlen zum Mitnehmen

Das Kurze · Fazit in Zahlen

Jede Zahl mit Quelle und Haken

Die sechs Zahlen stammen aus Auswertungen vieler Studien und aus Einzelstudien, Stand Oktober 2026. Zu jeder steht, wer untersucht wurde, was herauskam und wo der Haken liegt.

46 %
derer, die sich regelmäßige
Bewegung vornahmen, taten es nicht

Nicht der Vorsatz fehlt, sondern die Umsetzung. Menschen ohne Vorsatz, die sich trotzdem bewegten, gab es kaum.

Haken

Bewegung per Selbstauskunft; an anderer Stelle nennt die Studie selbst 48 Prozent.

Quelle: Rhodes und de Bruijn 2013 · Auswertung von zehn Studien, 3.899 Teilnehmer1
rund 7,6 %
weniger Leistung nach höchstens
sechs Stunden Schlaf

Vor allem, wenn die Nacht ausfiel oder zu früh endete. Dann gilt: Je länger Du vor dem Training wach bist, desto mehr – rund 0,4 Prozent pro Stunde.

Haken

Die Studien streuten stark; fast neun von zehn Teilnehmern waren Männer.

Quelle: Craven und Kollegen 2022 · Meta-Analyse aus 69 Veröffentlichungen, 959 Teilnehmer3
knapp 3 %
weniger Kraft nach
einer kurzen Nacht

Krafttraining geht nach einer kurzen Nacht meist gut. Gesichert war das Minus nur nach einer ganz durchwachten Nacht.

Haken

Ein Mittelwert; je nach Art der kurzen Nacht lag er zwischen gut 1 und gut 4 Prozent.

Quelle: Craven und Kollegen 2022 · Ergebnisteil, 66 Messungen der Kraft3
279
Erwachsene in vier Studien
zur Vorhersage der Freude

Die vorhergesagte Freude lag unter der erlebten. Wer sich die ganze Einheit vorstellte, erwartete mehr.

Haken

Gemessen wurden Erwartung und Absicht – nicht, ob die Teilnehmer danach öfter trainierten.

Quelle: Ruby und Kollegen 2011 · vier Studien eines Teams2
13
ausgeloste Studien
zu Wenn-dann-Plänen

Ein Plan allein brachte keinen gesicherten Unterschied – aufgefrischt einen kleinen. Auffrischen hieß: per Telefon, Nachricht oder im Gespräch.

Haken

Bewegung nur per Fragebogen; in die Auswertung gingen elf der 13 Studien ein, und der Vergleich mit und ohne Auffrischen lief zwischen Studien.

Quelle: Silva und Kollegen 2018 · Meta-Analyse ausgeloster Studien7
18 bis 254
Tage bis zur neuen Gewohnheit –
je nach Mensch, geschätzt

Einmal auslassen warf den Aufbau nicht zurück. Wer sehr unregelmäßig war, baute keine Gewohnheit auf.

Haken

Eine Studie über zwölf Wochen, längere Zeiten hochgerechnet; gut beschreiben ließ sich der Verlauf nur bei 39 Teilnehmern, und es ging auch um Essen und Trinken.

Quelle: Lally und Kollegen 2010 · 96 Freiwillige über zwölf Wochen4

Alle Zahlen an der Studie geprüft, meist an ihrer Kurzfassung, Stand 28.10.2026. Die ausführlichen Angaben, mit Teilnehmern, Geldgebern und Interessenkonflikten, soweit ich sie prüfen konnte, folgen im Kapitel „Belegt“.

Der eine Satz, wenn Du Dir nur einen merkst Lust ist kein Plan: Leg fest, wann Du trainierst, mach graue Tage klein statt null – und mach Pause nur, wenn Du krank bist, verkatert oder seit Wochen nicht mehr hochkommst.
10Belegt

Worauf sich diese Seite stützt

Zu jeder hochgestellten Zahl im Text: Quelle, Teilnehmer, Ergebnis, Einschränkung, Geldgeber und Interessenkonflikte. Alle Studien habe ich über PubMed oder über ihre DOI geprüft, Webseiten an der Quelle selbst. Wo sich etwas nicht prüfen ließ, steht das dabei.

16 Quellen · hier aufklappenzuklappenGeldgeber und Interessenkonflikte

Ein paar Begriffe, die in den Belegen vorkommen: Eine Meta-Analyse wertet viele Studien gemeinsam aus. Ausgelost oder randomisiert heißt: Das Los entschied über die Gruppe. Selbstauskunft heißt, die Teilnehmer haben selbst angegeben, was sie getan haben. „Intention“ ist der Vorsatz, „implementation intentions“ sind Wenn-dann-Pläne, „coping planning“ ist der Plan für Hindernisse, „forecasting myopia“ der Blick nur auf den Anfang, „ego depletion“ die Akku-Theorie der Willenskraft. g und d geben an, wie groß ein Unterschied ist – um 0,2 gilt als klein, um 0,5 als mittel, ab 0,8 als groß. CI oder KI ist der Vertrauensbereich, in dem der wahre Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt. I² zeigt, wie stark die Ergebnisse der einzelnen Studien auseinandergehen. Gesichert heißt: gegen Zufall abgesichert. Die Kurzfassung ist der Überblick am Anfang einer Studie.

So liest Du die Angaben zu den Geldgebern PubMed, die Studiendatenbank der US-Nationalbibliothek für Medizin, ordnet Studien nach ihren Geldgebern ein: Stellen der US-Regierung, etwa die Gesundheitsinstitute NIH oder der US-Gesundheitsdienst – und „außerhalb der US-Regierung“ für alles andere. „Außerhalb der US-Regierung“ heißt also: Das Geld kam von Hochschulen, Stiftungen, anderen Staaten oder Firmen – wer genau, steht nur in der vollständigen Arbeit. Steht bei einer Studie kein Geldgeber, „nicht geprüft“ oder „nicht prüfbar“, habe ich die Finanzierung nicht selbst gelesen.
1Rhodes RE, de Bruijn GJ (2013). How big is the physical activity intention-behaviour gap? A meta-analysis using the action control framework. British Journal of Health Psychology 18(2):296–309. DOI 10.1111/bjhp.12032 · PMID 23480428 Meta-Analyse aus zehn Studien mit 3.899 Teilnehmern; Vorsatz und Bewegung im Umfang der Gesundheitsempfehlungen. Ohne Vorsatz und ohne Bewegung 21 Prozent, ohne Vorsatz mit Bewegung 2 Prozent, mit Vorsatz ohne Bewegung 36 Prozent, mit Vorsatz und Bewegung 42 Prozent; „The overall intention-PA gap was 46%“. Das entspricht 36 von 78 Prozentpunkten der Gruppe mit Vorsatz. Einschränkung: Bewegung per Selbstauskunft; an anderer Stelle der Kurzfassung steht „48%“. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber laut PubMed außerhalb der US-Regierung, Einzelheiten nicht geprüft; Interessenkonflikte nicht geprüft.
2Ruby MB, Dunn EW, Perrino A, Gillis R, Viel S (2011). The invisible benefits of exercise. Health Psychology 30(1):67–74. DOI 10.1037/a0021859 · PMID 21299296 Vier Studien mit zusammen 279 Erwachsenen; erwartete und tatsächliche Freude an Trainingseinheiten sowie die Absicht zu trainieren. „Participants significantly underestimated how much they would enjoy exercising“ – in Gruppen- und Einzeltraining, bei mäßiger und fordernder Belastung, von Yoga und Pilates bis Ausdauer- und Krafttraining (Studien 1 und 2). Erklärung der Autoren: Der Anfang einer Einheit, meist der unangenehmste Teil, wird zu stark gewichtet („forecasting myopia“); die Studien 3 und 4 zeigen, dass sich das nutzen oder überwinden lässt, was die Absicht zu trainieren erhöhte. Einschränkung: Gemessen wurden Erwartung, Erleben und Absicht, nicht späteres Training; ein Team. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
3Craven J, McCartney D, Desbrow B, Sabapathy S, Bellinger P, Roberts L, Irwin C (2022). Effects of Acute Sleep Loss on Physical Performance: A Systematic and Meta-Analytical Review. Sports Medicine 52(11):2669–2690. DOI 10.1007/s40279-022-01706-y · PMID 35708888 · PMC9584849 Meta-Analyse aus 69 Veröffentlichungen, 227 Messgrößen, 959 Teilnehmer (89 Prozent Männer); Schlafverlust heißt höchstens 6 Stunden in 24 Stunden. Leistung im Mittel „− 7.56%“ (95 % KI −11,9 bis −3,13). Kraft laut Ergebnisteil (66 Messgrößen) −2,85 Prozent; nach Art des Schlafverlusts: durchwacht −3,00 (gesichert), allgemein verkürzt −2,77, später ins Bett −1,16, früher aufgestanden −4,45 (die letzten drei nicht gesichert). „~ 0.4% decrease for every hour awake prior to exercise“ bei durchwachter oder zu früh beendeter Nacht; über alle Arten zusammen war dieser Zusammenhang laut Ergebnisteil nicht gesichert, für die Kraft allein nur bei zu früh beendeter Nacht. Einschränkung: sehr starke Streuung (I² 98 Prozent), überwiegend Männer. Zu morgens und nachmittags widerspricht sich die Arbeit: Die Kurzfassung nennt Aufgaben am Morgen „largely unaffected“, der Ergebnisteil −5,42 Prozent morgens und −8,31 Prozent nachmittags; auf der Seite steht deshalb nur, dass der Verlust morgens kleiner war. Geldgeber und Interessenkonflikte im gelesenen Teil nicht enthalten, nicht geprüft.
4Lally P, van Jaarsveld CHM, Potts HWW, Wardle J (2010, online 2009). How are habits formed: Modelling habit formation in the real world. European Journal of Social Psychology 40(6):998–1009. DOI 10.1002/ejsp.674 · nicht in PubMed · dazu Pressemitteilung des University College London vom August 2009 (ucl.ac.uk) 96 Freiwillige wiederholten zwölf Wochen lang täglich ein selbst gewähltes Verhalten beim Essen, Trinken oder Bewegen im selben Zusammenhang und bewerteten, wie automatisch es lief. Auswertbar waren 82; bei 39 passte der Verlauf gut zum Modell. Bis 95 Prozent des Höchstwerts erreicht waren, dauerte es 18 bis 254 Tage; die Studie lief 84 Tage, längere Zeiten sind aus dem Verlauf hochgerechnet. Laut Kurzfassung beeinträchtigte eine einzelne ausgelassene Gelegenheit den Aufbau nicht wesentlich; laut Pressemitteilung bauten Teilnehmer, die sehr unregelmäßig waren, keine Gewohnheit auf. Einschränkung: eine Studie, kleine Zahl gut beschriebener Verläufe, nur zum Teil Bewegung; Kurzfassung über die Datenbank Crossref gelesen, nicht den Volltext. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
5Mayo Clinic Staff (2023). Exercise and illness: Work out with a cold? (18.11.2023). mayoclinic.org Training ist meist in Ordnung, wenn alle Beschwerden „above the neck“ liegen – laufende oder verstopfte Nase, Niesen, leichte Halsschmerzen; Intensität und Dauer eher verringern, etwa gehen statt laufen. Kein Training bei Beschwerden „below the neck“ wie verschleimter Brust, starkem Reizhusten („hacking cough“) oder Magenbeschwerden sowie bei Fieber, Erschöpfung oder Muskelschmerzen am ganzen Körper. Ein paar Tage Pause schaden der Leistung nicht; wenn es besser wird, schrittweise zum gewohnten Training zurückkehren; im Zweifel ärztlich nachfragen. Hinweis: Expertenrat einer US-Klinik, keine Studie.
6Weltgesundheitsorganisation (WHO). Depressive disorder (depression). Faktenblatt, Stand 11.09.2026. who.int · Depressive disorder (depression) · abgerufen am 28.10.2026 Zu einer depressiven Episode: gedrückte Stimmung oder Verlust von Freude und Interesse; „They last most of the day, nearly every day, for at least two weeks.“ „There are effective treatments for depression.“ Als Selbsthilfe unter anderem: „exercise regularly, even if it's just a short walk.“ Für akute Gefahr (Wortlaut gekürzt): „If you think you are in immediate danger of harming yourself, contact any available emergency services or a crisis line“. Faktenblatt einer internationalen Organisation, keine Studie. Der Notruf 112 ist die Nummer in Deutschland und der EU.
7Silva MAVD, São-João TM, Brizon VC, Franco DH, Mialhe FL (2018). Impact of implementation intentions on physical activity practice in adults: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. PLoS One 13(11):e0206294. DOI 10.1371/journal.pone.0206294 · PMID 30427874 · PMC6235272 Registrierte Übersicht (Eintrag im Register PROSPERO von 2018) über 13 ausgeloste Studien mit 30 bis 709 Teilnehmern je Studie, 18 bis 76 Jahre, viele mit Vorerkrankungen (Querschnittlähmung, Herzerkrankung, Übergewicht, Diabetes) oder Bewegungsmangel und Stress im Beruf; Volltext gelesen. In die Meta-Analyse gingen elf Studien ein. Gesamteffekt 0,15 (95 % KI −0,01 bis 0,31), also nicht gesichert; Studien, in denen die Pläne meist ein- oder zweimal aufgefrischt wurden (Telefon, Textnachricht, persönlich), 0,25 (95 % KI 0,05 bis 0,45); dieser Vergleich lief zwischen Studien, das Auffrischen wurde nicht ausgelost. Bei vier Studien ohne gesicherten Unterschied fehlte nach den Autoren die Planung für Hindernisse („coping planning“). Einschränkung: Bewegung in allen Studien per Selbstauskunft, mehr als die Hälfte mit nicht geprüften Fragebögen; Nachbeobachtung zwei bis 32 Wochen; die Kontrollgruppen bekamen meist ebenfalls Informationen zur Bewegung. Geldgeber laut PubMed außerhalb der US-Regierung, Einzelheiten nicht geprüft; eine Erklärung zu Interessenkonflikten stand nicht im gelesenen Text.
8Hagger MS, Chatzisarantis NLD, Alberts H und 61 weitere (2016). A multilab preregistered replication of the ego-depletion effect. Perspectives on Psychological Science 11(4):546–573. DOI 10.1177/1745691616652873 · PMID 27474142 Vorab registrierte Wiederholung in 23 Laboren mit 2.141 Teilnehmern, ein festgelegter Versuchsaufbau mit Laboraufgaben. „the size of the ego-depletion effect was small with 95% confidence intervals (CIs) that encompassed zero (d = 0.04, 95% CI [-0.07, 0.15]“. Einschränkung: ein Versuchsaufbau, Labor, meist junge Erwachsene; Training wurde nicht untersucht. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber laut PubMed außerhalb der US-Regierung, Einzelheiten nicht geprüft.
9Stutz J, Eiholzer R, Spengler CM (2019). Effects of Evening Exercise on Sleep in Healthy Participants: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Medicine 49(2):269–287. DOI 10.1007/s40279-018-1015-0 · PMID 30374942 Systematische Übersicht mit Meta-Analyse: 23 Studien mit gesunden Erwachsenen, eine Einheit am Abend gegen keinen Sport. Etwas mehr Tiefschlaf (+1,3 Prozentpunkte), weniger Leichtschlaf. „the studies reviewed here do not support the hypothesis that evening exercise negatively affects sleep, in fact rather the opposite“; Einschlafzeit, Schlafdauer und Schlafeffizienz „might be impaired after vigorous exercise ending ≤ 1 h before bedtime“. Einschränkung: nur Gesunde, einzelne Einheiten; die Einflussgrößen verschwanden, wenn eine Studie herausgenommen wurde. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
10Kredlow MA, Capozzoli MC, Hearon BA, Calkins AW, Otto MW (2015). The effects of physical activity on sleep: a meta-analytic review. Journal of Behavioral Medicine 38(3):427–449. DOI 10.1007/s10865-015-9617-6 · PMID 25596964 Meta-Analyse aus 66 Studien bis Mai 2013. Eine einzelne Einheit: kleine Verbesserungen bei Schlafdauer, Einschlafzeit, Schlafeffizienz und Tiefschlaf, eine mittlere beim Wachliegen nach dem Einschlafen („a moderate beneficial effect on wake time after sleep onset“). Regelmäßiges Training: kleine bis mittlere Verbesserungen, mittlere bei der Schlafqualität. Einschränkung: Die Studien zur einzelnen Einheit untersuchten überwiegend Menschen, die gut schlafen. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
11Shaw AG, Chae S, Levitt DE, Nicholson JL, Vingren JL, Hill DW (2022, online 2021). Effect of Previous-Day Alcohol Ingestion on Muscle Function and Performance of Severe-Intensity Exercise. International Journal of Sports Physiology and Performance 17(1):44–49. DOI 10.1123/ijspp.2020-0790 · PMID 34225252 Zwölf Freizeitsportler, zweimal getestet: am Abend 1,09 Gramm Alkohol je Kilo fettfreier Masse oder Wasser. Am nächsten Morgen kein Unterschied bei Sprung, isometrischem Zug und Bizepscurls; Zeit bis zur Erschöpfung auf dem Rad bei sehr harter, gleichbleibender Belastung 181 statt 203 Sekunden, also rund drei Minuten, „-11%“. Einschränkung: sehr kleine Gruppe, eine festgelegte Alkoholmenge, keine Angabe zur Verblindung in der Kurzfassung. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
12Verster JC, Anogeianaki A, Kruisselbrink D, Alford C, Stock AK (2019). Relationship between Alcohol Hangover and Physical Endurance Performance: Walking the Samaria Gorge. Journal of Clinical Medicine 9(1):114. DOI 10.3390/jcm9010114 · PMID 31906222 · PMC7019771 Befragung von 299 Wanderern auf der 15,8 Kilometer langen Strecke durch die Samaria-Schlucht auf Kreta; 223 hatten am Vorabend getrunken, 176 davon berichteten einen Kater. Wer verkatert war, fühlte sich nach dem Weg „significantly more exhausted“; Dauer, Zahl und Länge der Pausen unterschieden sich nicht. Einschränkung: Befragung, keine Auslosung; Alkoholmenge und Kater selbst angegeben. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
13TelefonSeelsorge Deutschland. Startseite. telefonseelsorge.de · abgerufen am 28.10.2026 Nummern 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123; „Ihr Anruf ist kostenfrei“, „Tag und Nacht erreichbar“; dazu Chat und Mail-Seelsorge. Angaben der Seite selbst; letzte Änderung laut Seitendaten 10.10.2025, jüngste Meldung vom 02.10.2026.
14Weinstein AA, van Aert RCM, Donovan K, Muskens L, Kop WJ (2024). Affective Responses to Acute Exercise: A Meta-Analysis of the Potential Beneficial Effects of a Single Bout of Exercise on General Mood, Anxiety, and Depressive Symptoms. Psychosomatic Medicine 86(6):486–497. DOI 10.1097/PSY.0000000000001321 · PMID 38787545 Meta-Analyse, 103 Studien, 4.671 Teilnehmer; Stimmung vorher und bis 30 Minuten nach einer Einheit. „General mood state improved from preexercise to postexercise (g = 0.336, 95% CI = 0.234-0.439). Anxiety (g = 0.497 …) and depressive symptoms (g = 0.407 …) also improved“. „Meta-regression analyses with potential moderators (intensity of exercise, mode of exercise, usual physical activity level, or weight status of participants) also did not reduce the heterogeneity.“ Einschränkung: Vorher-nachher-Vergleiche ohne Kontrollgruppe; starke Streuung, „not explained by differences in participants' health status“; Suche nur in PubMed und Literaturlisten. Nur Kurzfassung gelesen. Geldgeber in PubMed nicht angegeben; Interessenkonflikte nicht geprüft.
15Schwellnus M, Soligard T, Alonso JM et al. (2016). How much is too much? (Part 2) International Olympic Committee consensus statement on load in sport and risk of illness. British Journal of Sports Medicine 50(17):1043–1052. DOI 10.1136/bjsports-2016-096572 · PMID 27535991 · PMC5013087 Stellungnahme einer Expertengruppe des Internationalen Olympischen Komitees. Fieber verschlechtert die Wärmeregulation und erhöht den Flüssigkeitsverlust; die maximale Sauerstoffaufnahme sinkt. Läufer, die mit Allgemeinbeschwerden einer akuten Erkrankung an den Start gehen, beenden ein Ausdauerrennen zwei- bis dreimal seltener. Ein akuter Infekt kann bei harter Belastung das Risiko ernster Komplikationen bis zum plötzlichen Tod erhöhen. Einschränkung: Einschätzung von Fachleuten auf Grundlage vor allem von Beobachtungsstudien; die Autoren nennen die Datenlage begrenzt. Geldgeber und Interessenkonflikte nicht geprüft.
16Weidner TG, Cranston T, Schurr T, Kaminsky LA (1998). The effect of exercise training on the severity and duration of a viral upper respiratory illness. Medicine & Science in Sports & Exercise 30(11):1578–1583. DOI 10.1097/00005768-199811000-00004 · PMID 9813869 Junge Erwachsene von 18 bis 29 Jahren mit mittlerer Fitness, an zwei Tagen mit dem Erkältungsvirus RV16 angesteckt. 34 von ihnen trainierten zehn Tage lang jeden zweiten Tag 40 Minuten bei 70 Prozent der Herzfrequenzreserve; 16 Gleichaltrige mit ähnlicher Fitness bildeten die Vergleichsgruppe ohne Training. Beschwerden und Gewicht der benutzten Taschentücher unterschieden sich nicht. Einschränkung: kleine Gruppen, nur junge Menschen, ein bestimmtes Virus; laut Kurzfassung wurde nur die Trainingsgruppe zufällig zugeteilt, die Vergleichsgruppe kam hinzu und war nicht ausgelost (nur Kurzfassung gelesen). Geldgeber laut PubMed: US-Gesundheitsdienst (U.S. Public Health Service); Interessenkonflikte nicht geprüft.
Was auf dieser Seite fehlt – und warum Eine Studie, die zeigt, wie Du Training an einem Tag mit viel Stress im Beruf am besten dosierst, habe ich nicht gefunden; die Ratschläge dazu sind meine Einschätzung. Ob die Mindestversion – zehn Minuten statt einer Stunde – Menschen auf Dauer öfter trainieren lässt, dazu habe ich ebenfalls keine Studie gefunden. Und ob ein fester Termin mit einem Trainingspartner das Absagen seltener macht, habe ich nicht geprüft. Lieber eine ehrliche Lücke als eine Angabe, für die niemand geradesteht.
Zum Schluss, in eigener Sache Ich bin Personal Trainer, kein Arzt. Ich behandle nichts – ich trainiere um Beschwerden herum und Schritt für Schritt in mehr Belastbarkeit hinein. Wo ärztliche Freigabe nötig ist, fange ich ohne sie nicht an. Diese Seite erklärt, was Studien zeigen, und ersetzt keine ärztliche Beratung.