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die fittermacher
Wer ich bin
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Die ausführliche Vorstellung

Stefan Trost

57, gebürtiger Hamburger — und seit vier Jahrzehnten in zwei Leben gleichzeitig

Die meisten Trainerprofile erzählen von einem Weg. Meiner besteht aus zwei Spuren, die vierzig Jahre lang nebeneinander liefen und sich erst spät getroffen haben: das Berufsleben im Vertrieb, ohne einen Tag Unterbrechung seit dem 1. August 1985 — und das eigene Training, ebenso ununterbrochen, seit den Achtzigerjahren.

Dazwischen liegen neun Jahre Kampfsport, fünf Operationen mit allem, was danach kommt, und ein komplettes Berufsleben unter Zahlen, Terminen und Reisen. Diese Seite erklärt, warum genau diese Kombination einen anderen Trainer ergibt — und was Du davon hast.

57
Jahre · Hamburger
40+
Jahre eigene Trainingspraxis
5
Operationen
9
Jahre Kampfsport
7
Trainerlizenzen seit 2019

From Fat to Fit

Zu mir kommen Menschen, die etwas Grundlegendes verändern wollen. Meistens aus einem Körper heraus, mit dem sie nicht mehr leben wollen: zu viel Fett, zu wenig Kraft, zu wenig Luft, zu steife Gelenke. Oft sind sie auch mit ihrer Leistungsfähigkeit im Alltag und mit sich selbst unzufrieden.

Ich gehe über den Körper heran: mehr Kraft, mehr Beweglichkeit, mehr Wohlbefinden. Daraus wächst ein besseres Selbstgefühl und ein anderes Mindset.

Wer eine medizinische Vorgeschichte mitbringt, ist genauso richtig bei mir: Wir klären die ärztliche Freigabe und trainieren um die Vorgeschichte herum.

Kein Quereinstieg, sondern vier Jahrzehnte Parallelbetrieb

Wenn ein Vertriebsmann Personal Trainer wird, klingt das nach Ausstieg und Neuanfang. Bei mir ist es das Gegenteil. Beide Spuren liefen von Anfang an — die eine im Anzug, die andere in Trainingskleidung, und keine hat je auf die andere gewartet.

Zwei Spuren, ein Leben · Jahrzehnt für Jahrzehnt
JahrzehntSpur 1 · BerufSpur 2 · Körper
80er
Ausbildung und GrundwehrdienstKaufmann im Groß- und Außenhandel bei der Fedra KG in Hamburg-Wandsbek, Abschluss mit der Note 1. Danach fünfzehn Monate Sanitätsbataillon 6 in Itzehoe — und von den Mannschaftssoldaten zum Vertrauensmann gewählt.
Der Anfang im KraftsportAngefangen als Jugendlicher, und seitdem nie wieder ganz aufgehört. Was danach kam — Umzüge, Schichten, Dienstreisen, Verletzungen — hat den Rhythmus verändert, aber nie den Faden abreißen lassen.
90er
Vom Innendienst in die VertriebsleitungSechs Jahre Industrieimport mit Bankvollmacht, dann 1996 die Rückkehr in den eigenen Ausbildungsbetrieb — diesmal als Vertriebsleiter. Ab da durchgehend visuelle Kommunikation und Großformatdruck.
KampfsportNeun Jahre: drei Jahre Kung Fu, sechs Jahre Kickboxen. Die Jahre, in denen ich gelernt habe, dass Technik unter Erschöpfung zuerst zerfällt — und dass genau daran der Trainingszustand ablesbar ist.
2000er
Bereichsleitung und HandlungsvollmachtAufbau eines eigenen Vertriebsbereichs bei der Papier Union, direkt dem Vorsitzenden der Geschäftsführung unterstellt. Handlungsvollmacht ab 2004. 2006 das St. Galler Management-Programm plus ein halbes Jahr wöchentliches Einzelcoaching.
Die Jahre mit dem vollen KalenderFünfzehn-Stunden-Tage, Hotelfrühstück, Termin direkt nach dem Flieger. Genau die Jahre, in denen ich am eigenen Körper gelernt habe, was passiert, wenn der Kalender ihn dauerhaft überstimmt.
2010er
Prokura und HerstellerseiteErst der Seitenwechsel vom Handel zum Hersteller mit Coaching-Auftrag in den EMEA-Märkten, dann 2012 die Prokura — die höchste Vollmachtsstufe meiner Laufbahn. Seit 2015 Business Development bei Antalis.
Die Ausbildung holt den Rest ein2018 und 2019 sieben Lizenzen an zwei Akademien. Die Ausbildung hat nicht angefangen — sie hat geordnet, was ich vorher über Jahrzehnte am eigenen Körper gelernt hatte, Fehler eingeschlossen.
2020er
Weiterhin im BerufBusiness Development Manager Visual Communication bei Antalis — bundesweit, in Vollzeit, ohne Unterbrechung seit 2015.
Auf der TrainingsflächeSeit Dezember 2024 Health & Fitness Coach im David Lloyd Clubs Poppenbüttel, vormals Meridian Spa & Fitness Alstertal. Dazu die Wissensplattform fittermacher.de und seit 2025 der Podcast gemeinsam mit Alex Binelli.
Und das ist der Punkt: Die zweite Spur ist kein Ausstiegsplan. Beide laufen bis heute nebeneinander — und deshalb sitzt mir gegenüber niemand, der sich Deinen Alltag erklären lassen muss. Ich habe an diesem Montag denselben Kalender wie Du.

Fünf Operationen — und was danach kommt

Das hier steht in keinem Zeugnis und in keiner Lizenzurkunde. Es ist trotzdem der Teil meiner Geschichte, der erklärt, warum ich nach einer Verletzung, einer Operation oder einer langen Pause so genau hinschaue.

Erfahrung 1
Ich kenne die Woche nach der Entlassung.

Den Moment, in dem der Arztbrief sagt „belastungsfrei mobilisieren" und niemand erklärt, was das eigentlich heißen soll. Die Angst vor der ersten Bewegung. Und den Punkt, an dem man sich fragt, ob der eigene Körper je wieder der alte wird.

Fünf Eingriffe: dreimal Schulter, einmal Innenmeniskus, einmal Nabelbruch. Die Operation selbst dauerte rund zwei Stunden. Der Weg zurück, Reha und Rückkehr ins volle Training, dauerte bei mir drei bis vier Monate.

Erfahrung 2
Ich kenne die Ungeduld — und was sie kostet.

Fünfmal habe ich den Weg zurück gemacht. Und ich habe dabei jeden Fehler selbst gemacht, den ich Dir heute erspare: zu früh zu viel, zu lange durchgezogen, Signale weggedrückt, weil der Kalender keine Pause vorsah.

Deshalb erkenne ich es sofort, wenn jemand mir gegenüber genau das gerade tut. Und deshalb bin ich beim Tempo unangenehm konsequent.

Erfahrung 3
Ich weiß, dass es wieder geht.

Das ist der Teil, der sich nicht ausbilden lässt. Wer nach einer Operation vor mir steht und nicht glaubt, dass es zurückgeht, bekommt von mir keine Motivationsrede — sondern jemanden, der denselben Weg fünfmal gegangen ist und weiß, wie lange er dauert.

Das ist keine Heldengeschichte. Es ist der Grund, warum ich beim Wiedereinstieg langsamer bin als die meisten.

Und eine notwendige Abgrenzung: Eigene Erfahrung ersetzt keine Therapie. Ich bin Personal Trainer mit dem Schwerpunkt Medical Fitness, kein Arzt und kein Physiotherapeut. Wo eine ärztliche Freigabe fehlt, fangen wir nicht an — und wo Physiotherapie läuft, arbeite ich daneben, nicht dagegen.

Woran Du mich messen kannst

Vier Dinge, die bei mir nicht verhandelbar sind. Sie stehen hier, damit Du sie einfordern kannst — nicht, damit sie gut klingen.

Auf Augenhöhe — und zwar bei allen
Ich kenne keine Religionen und keine gesellschaftlichen Ränge. Bei mir sind alle gleich: der Vorstand und die Auszubildende, der Profi und die Frau, die seit fünfzehn Jahren kein Studio von innen gesehen hat. Wer welchen Titel trägt, welchen Glauben hat oder welches Auto fährt, ändert an unserem Termin genau nichts. Was zählt, ist die Ausgangslage und das Ziel.
Begründen statt anweisen
Du bekommst bei mir keine Übung ohne Begründung. Wenn Du verstehst, warum der Ellbogen dort bleibt und warum diese Woche weniger Volumen ansteht, brauchst Du mich mit der Zeit seltener. Genau das ist das Ziel — nicht Deine dauerhafte Abhängigkeit von meinem Kalender.
Technik vor Last, immer
Gewicht kommt dazu, wenn die Bewegung sitzt — nicht vorher. Wer mit vierzig oder fünfzig wieder anfängt, hat nichts davon, in Woche drei beeindruckende Zahlen zu bewegen und in Woche sechs auszufallen. Die Schulter, die hält, schlägt die Bestleistung, die einmal stattfand.
Beraten statt verkaufen
Nach vier Jahrzehnten im Beratungsvertrieb weiß ich sehr genau, wie leicht man jemandem etwas aufschwatzt, das er nicht braucht. Ich habe kein Interesse daran. Du bekommst, was Dich weiterbringt — auch wenn das heißt, weniger zu tun oder erst einmal gar nichts zu kaufen. Wenn ich der Falsche für Dich bin, sage ich es Dir, und meistens auch, wer der Richtige wäre.

Warum ich alles selbst nachschlage

Auf fittermacher.de liegen über zwanzig Fachbeiträge — zu Mikronährstoffen, Hormonen, Stress, Schlaf, Training und Substanzen. Sie sind nicht entstanden, weil ich Content brauchte, sondern weil ich auf der Trainingsfläche immer wieder dieselben Fragen gestellt bekomme und die Antworten im Netz meistens von jemandem stammen, der etwas verkaufen will.

Grundsatz

Quellen werden geprüft

Jede Zahl wird vor der Veröffentlichung in der Primärquelle nachgeschlagen — in Fachdatenbanken, bei Behörden und Fachgesellschaften. Was sich nicht belegen lässt, steht auch so da, statt eine Angabe zu setzen, für die ich nicht geradestehen kann.

Grundsatz

Auch das Unbequeme steht drin

Jeder Beitrag sagt auch, was ein Stoff nicht leistet. Und wo ich mich geirrt habe, korrigiere ich sichtbar — mehrfach vorgekommen und jedes Mal im Text vermerkt.

Grundsatz

Interessen werden benannt

Wo Studienautoren wirtschaftlich mit dem verbunden sind, was sie untersuchen, steht das dabei. Und wo ich selbst mit Partnerlinks arbeite, steht es ebenfalls — derselbe Maßstab in beide Richtungen.

Warum das hierher gehört Diese Arbeitsweise stammt nicht aus der Trainerausbildung, sondern aus vier Jahrzehnten Vertrieb. Im Vertrieb entscheidet die Zahl am Jahresende, nicht das gute Gefühl im Juni — und wer über Jahre Sortimente verantwortet hat, entwickelt ein zuverlässiges Gespür dafür, wann ein Versprechen keine Deckung hat.

Genau dieses Gespür wende ich heute auf Supplementwerbung an. Es ist dasselbe Handwerk, nur mit anderem Gegenstand.

Was belegbar ist

Sieben Lizenzen an zwei Akademien, alle 2018 und 2019 erworben. Die Noten stehen dabei, weil sie nachprüfbar sind — und weil ich denselben Anspruch an Genauigkeit habe, den ich auf der Trainingsfläche einfordere. Alles auf Anfrage im Original.

Zertifizierter Personal Trainer — Medical Fitness
2018–2019
Deutsche Akademie für Medical Fitness · Note 1,3 — die Lizenz, auf der der größte Teil meiner Arbeit steht
Fitness Trainer A-Lizenz
2018–2019
Deutsche Akademie für Medical Fitness · Note 1,3
Fitness Trainer B-Lizenz
2018–2019
Deutsche Akademie für Medical Fitness · Note 1,3
Functional Trainer — A, B, Group und Boxing Workout
2019
AHAB-Akademie Berlin · anerkannt im Bundesverband Personal Training · höchste Lizenzstufe, vier Lizenzen in einem Ausbildungsgang
Kaufmann im Groß- und Außenhandel
1985–1988
Handelskammer Hamburg · Note 1 · Fachrichtung Großhandel
St. Galler Management-Programm
2006
St. Gallen, Schweiz · General Management · zusätzlich ein halbes Jahr begleitendes Einzelcoaching

Wenn Du es genauer wissen willst

Diese Seite erzählt, wer ich bin. Was aus meiner Arbeit entstanden ist, steht im Wissensregister.

Sprechen wir

Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn ich der Falsche für Dich bin, sage ich Dir das — und meistens auch, wer der Richtige wäre.

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Vor Ort
David Lloyd Clubs Poppenbüttel